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Vom Stricken und dem Leben 17. Mai 2008

Posted by kidcat in Lesenswert, Wolliges.
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… handelt das Buch „Die Maschen der Frauen“ (Originaltitel: Friday Night Knitting Club ) – oder wie es in der Buchbeschreibung heißt: Von Maschen, Müttern und Männern

Aus dem Inhalt: Georgia liebt das Klappern der Nadeln. Deshalb fühlt sich die alleinerziehende Mutter am wohlsten in ihrem gemütlichen Woll-Laden auf der Upper West Side. Genau wie ihre zwölfjährige Tochter und die fünf Frauen, die sich dort jeden Freitag zum Stricken treffen. Dass der lebhafte Strickclub Freundschaften schafft, die so tröstlich sind wie die weichste Merinowolle und so beständig wie das Lieblingspaar Stricknadeln, das findet Georgia heraus, als etwas passiert, das ihrer aller Leben verändern wird.

Ich habe das Buch im Krankenhaus gelesen und habe es regelrecht verschlungen. Es ist lange her, dass ich ein Buch gelesen habe, dass so sehr zu Herzen geht und so warmherzig geschrieben ist. Man muss das Stricken nicht lieben um das Buch zu mögen, es schadet aber bestimmt nicht. ;)

Gefressen 29. Februar 2008

Posted by kidcat in Lesenswert.
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Mein letztes Lesefutter habe ich regelrecht gefressen. :) „Gestatten, Bestatter!“ von Tom .

Einige Geschichten kannte ich je schon aus dem Blog, andere waren neu. Ich habe gelacht, geweint und den Kopf geschüttelt. Die Buchbeschreibung „Geschichten die das Sterben schrieb“ würde ich sogar noch auf das Leben ausdehnen. Gefühlvoll geschrieben und so richtig zu Herzen gehend.

„Tamsin“ oder „Das Zauberhaus“ von Peter S. Beagle 27. Februar 2008

Posted by kidcat in Lesenswert.
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Seit dem ich mal herausgefunden habe, dass wir diesem Autor „Das letzte Einhorn“ (die Zeichentrickversion ist nebenbei bemerkt der Film, den ich in meinem Leben am häufigsten gesehen habe) verdanken lese ich immer wieder eines seiner Bücher, sowie es mir in die Hände fällt.

Aktuell war es „Das Zauberhaus“ (Originaltitel „Tamsin„) Das mir bei meinem letzten Büchereibesuch eher zufällig unterkam. Worum es geht? Hierzu kurz der Klappentext: „Als die junge Jenny dem lebhaften New York den Rücken kehrt, um fortan mit Mutter und Stiefvater in Dorset zu leben, hat sie nur wenig Sinn für das vermeintlich todlangweilige Landleben. Doch das alte Herrenhaus steckt voller Geheimnisse. Eines Tages begegnet sie Tamsin, die einst an einer Lungenentzündung starb und nun als ruheloser Geist umherirrt. Jenny ahnt, daß ein verborgener Schmerz Tamsin gefangennimmt, und begibt sich immer tiefer in die Welt des Geisterreichs …“

Ich fand das Buch rundherum gelungen. Spannend bis zur letzten Seite, flüssig geschrieben und immer wieder überraschend. Ich kann es Fantasyfans jederzeit empfehlen!

(ele)gance gelesen 7. Februar 2008

Posted by kidcat in Lesenswert.
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Dieses zauberhafte Buch habe ich nun schon zum zweiten Mal gelesen. Alle die mich kennen wissen, ich lese so gut wie nie etwas zweimal. In Ermangelung von Lesestoff habe ich mir aber diesmal einen meiner liebsten Romane nochmals vorgenommen. :)

Gedankensprung: Das Problem mit dem Lesefuttermangel haben wir nun auch behoben, gestern waren wir in der Stadtbibliothek und haben meinen Leseausweis verlängert. Ich bin fest der optimistischen Annahme, dass ich es in diesem Jahr trotz Baby und Kleinkind öfter mal dorthin schaffen werde! Und 12 Euro Jahresbeitrag (nur Bücher) sind ja schon „abgelesen“, wenn ich die drei Bücher gelesen habe, die ich mir diesmal mitgenommen habe. Da das Geld im Haushalt irgendwie nicht mehr wird, muss das Lesefutter eben wieder hart erkämpft werden. Denn ein Ausflug in die Bücherei bedeutet immer Parkplatz finden (gar nicht so einfach in Landhut, zumindest wenn man diesen nicht mehr oder weniger teuer bezahlen möchte), Kind (zukünftig Kinder) ausladen, zum Ziel kutschieren, Buggy abstellen, in der Hoffnung, dass er bei der Rückkehr noch da ist, Kind/er in den ersten Stock tragen, die weiteren Treppen in der Bücherei erklimmen, Bücher aussuchen (immer mit Kind auf dem Arm, dass ja nicht laufen will) und das ganze retour! Aktuell finde ich das seeeehr anstrengend…. Vielleicht erbarmt sich Papa ja zukünftig mal und hütet die Zwerge während Mama „schnell mal“ Lesefutter besorgt?

Aber zurück zum vorgestellten Buch. In „Elegance“ geht es um eine junge Frau Namens Louise. Ihre Ehe ist praktisch nicht mehr vorhanden, ihre Traumkarriere erscheint unerreichbar und ihr Lieblingskleidungsstück ist ein Kleid mit dem Schnitt eines Kartoffelsacks. Durch Zufall stößt sie auf einen Stilratgeber mit dem Titel „Elégance“ (diese Buch gibt es wirklich und die Autorin zitiert immer wieder längere Absätze daraus).

„Lass dich nie von etwas verführen, das nicht erstklassig ist“, mahnt Madame Dariaux. Und Louise nimmt sich das zu Herzen. Sie beginnt zunächst ihre Garderobe und nach und nach ihr Leben „auszumisten“: Sie beginnt auf sich und ihr Äußeres zu achten, verlässt ihren Mann, stellt ihr Leben auf eigene Beine, findet einen neuen Job und verliebt sich. Mit jedem Kapitel des Ratgebers wächst ihr Selbstvertrauen und zum Schluss ist aus ihr eine selbstbewusste junge Frau geworden.

Die ganze Geschichte ist einfach mitreißend und dabei nie kitschig oder klischeehaft geschrieben. Ein rundherum gelungenes Buch, dass man bestimmt auch noch ein weiteres Mal lesen kann. ;)

Herzwärmend: Das Märchen vom Glück 2. Februar 2008

Posted by kidcat in Dies und das, Lesenswert.
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Es war ein Mal ein junger Mann in China, der ruderte auf einem kleinen Boot einen Flüßchen entlang, als sich plötzlich drei schwarze Vögel bei ihm am Bootsrand niederließen.
„Wir können dir deine Wünsche erfüllen!“, sprach der größte der Vögel, „was ist es, was du am meisten willst?“ Der junge Mann dachte nicht lang nach: „Ein langes Leben!“ „Hör mir gut zu!“, erwiderte da der größte Vogel, „ich bin dein Tod! Du weißt nicht, wann ich wiederkomme – verbring also jeden Tag so, als wäre es dein letzter! So wird dir dein Leben sicher nicht zu kurz werden!“ Kaum hatte er fertig gesprochen, erhob er sich schon und flog davon.
Nun wollte der zweite Vogel wissen, was er denn für den jungen Mann tun könne. „Ich will nicht mehr allein sein!“, seufzte der junge Mann. „Ach, das ist ja überhaupt kein Problem! Wir Vögel sind schließlich überall – auf Wiedersehen!“ Und auch der zweite Vogel breitete seine Schwingen aus und flog davon.
Der dritte Vogel, der allerkleinste, saß noch an der Reling und wartete. Und wartete. Auf einmal rief der Mann recht laut: „Ich will glücklich sein!“ Da schüttelte der kleine Vogel ein wenig seinen Kopf: „Ich könnte wohl schon dein Glück werden – aber eines solltest du wissen: Es ist sehr schwer, einen Vogel festzuhalten! Willst du dir nicht vielleicht etwas anderes wünschen?“ Der junge Mann wunderte sich: „Das geht, ich hab meine Chance nicht vertan?“ „Aber nein, wir sind hier in einem modernen Märchen!“ „Na gut, dann will ich zufrieden sein!“ sagte der junge Mann viel leiser. „Weit besser gewünscht!“ freute sich der kleinste Vogel. Er erklärte dem jungen Mann, dass er jeden Abend seine Sorgen in seinen Korb packen und den unbedingt immer hinter sich stellen solle. Und dann flog auch er davon.

Sechzig Jahre später ruderte ein alter Mann in einem großen Boot auf einem ruhigen, breiten Fluß, als sich ein kleiner Vogel näherte: „Wie schön leer dein Korb ist!“, zwitscherte der, „erkennst du mich wieder?“ „Jedes Mal hab ich dich erkannt“, rief da der alte Mann, „als ich meine Frau das erste Mal sah, als meine sechs Kinder geboren wurden – und nie hab ich versucht, dich festzuhalten!“ Stattdessen hatte er wirklich den Rat befolgt, sich seine Sorgen nie von vorne anzusehen. „Du hast es gut gemacht“, meinte da der kleine Vogel, „und jetzt setze ich mich ein wenig hinter deinen Rücken!“
Ein paar Minuten später kam der zweite Vogel an. „Ich war wahrlich nicht allein“, sprach ihn der alte Mann an, „bis meine Frau gestorben ist und meine Kinder sich aufmachten, die Welt zu entdecken! Und immer wusste ich: So wie die Vögel nicht zu zählen sind, so viele Menschen gibt es wohl auch!“ „Das hast du dir gut überlegt!“, antwortete ihm der zweite Vogel, „und jetzt werde ich bei dir bleiben, damit du noch mehr Gesellschaft hast!“

Und der alte Mann lächelte und begrüßte den letzten Vogel.

Original von la mamma. Gefunden hier. Danke Cecie!

Buch für Mami 15. Dezember 2007

Posted by kidcat in Lesenswert.
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Diese Kleinod habe ich heute beim Weihnachtshopping gefunden. Während ich die verbleibenden Kleinigkeiten „eingesammelt“ habe fiehl mir dieses Buch in die Finger:

Endlich mal ein brauchbares Buch mit vieeelen Anleitungen und auch gut umsetzbaren Ideen. Jetzt muss nur noch das Kinder-/Babyzimmer dekorationsreif sein!

Buchempfehlung 9. Juni 2007

Posted by kidcat in Lesenswert.
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Ich lese gerne und viel. Seit ich lesen kann habe ich eigentlich immer 2-3 Bücher, die ich parallel lese. Das folgende Buch habe ich eher zufällig in den großen Weiten des Internet aufgestöbert. Es hörte sich gut an und das ist es auch. Es heißt „Auf leisen Sohlen- Eine Liebeserklärung“ und ist von Renate Blaes (hier findet ihr ihren Blog und hier die Homepage).

Es ist ein schlichtes Büchlein, mit vielen wunderschönen Fotos der Katzen und dreizehn leisen, aber sehr liebevoll geschriebenen Geschichten. Jeder Katzenfreund wird dieses Buch lieben! (Davon bin ich fest überzeugt. Ich habe es bereits zweimal gelesen, obwohl es erst seit Montag oder Dienstag bei mir ist.) Einen Auszug daraus könnt ihr auf ihrer Hompage lesen und bestellen kann man das Büchlein ebenfalls dort.

Auf leisen Sohlen