Höllennacht

Nach einem wunderschönen Nachmittag mit den Thinktricelern und der gesamten Orangeside (mehr darüber in Bildeindrücken gibt es hier 🙂 ) gingen wir dann gestern doch recht zeitig ins Bett mit dem festen Vorsatz doch endlich mal wieder einigermaßen ausgeschlafen zu sein.

Leider blieb es bei dem Vorsatz. Wir waren zwar schon um 21:30 Uhr im Bett und haben auch sofort geschlafen (unser Müdigkeitsstand ist derzeit der, dass wir schlafen sowie es etwas ruhiger ist- Waagerechte nicht zwingend notwendig) wurden aber gegen 23:40 Uhr sehr unsanft aus dem Schlaf gerissen. Der Große saß in seinem Bett und brüllte: AuaAuaMamamamapapapapaauaaua. ER ließ sich nicht beruhigen, war nicht ansprechbar warf sich vor und zurück und nahm uns gar nicht wahr. Nach ca. 20 Minuten hilfloser Versuche zu ihm durch zu dringen habe ich dann in der Notrufzentrale angerufen während Papa mit ihm durch den nächtlichen Garten wanderte. Unterdess beruhigte sich das Kind wieder, so dass wir mit der Nummer des Kinderärztlichen-Notdienstes und des Kinderkrankenhauses versorgt wieder ins Bett geschickt wurden. Wir sollten ihn weiter beobachten und im Zweifelsfalle sofort wieder anrufen es würde dann sofort ein Notarzt geschickt- die Daten waren ja nun schon aufgenommen.

Mit Telefon auf dem Kopfkissen und Kind im Elternbett gingen wir also wieder schlafen. Bis um 6. Dann hatte der Große den Schlaf aus und konnte nur mit Mühe nach einer Halben Stunde zum Weiterschlafen im eigenen Bett bewegt werden. Papa und der Große schliefen wieder friedlich, war gerade eingenickert, da war der kleine wach- die Nase war verstopft und er wollte versorgt werden (erstaunlicherweise hatte er das nächtliche Getöse bis auf seine normalen Essenszeiten verschlafen).- Also kein Schlaf für Mama. Bis um Neun, als die beiden anderen aufstanden ist es mir zumindest gelungen eine Stunde mit dem Kleinem im Arm zu dösen.

Bei uns ist nun also wieder alles ruhig und der Große hält einen Mittagsschlaf. Später wollen wir ihm eine besondere Freude machen und zur Traktor-Oldtimer-Ausstellung in Wolnzach mit ihm fahren. Mal sehen wie das wird.

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2 Kommentare zu “Höllennacht

  1. Das ist der sogenannte Nachtschreck. Das haben wir auch hin und wieder bei einem der Jungs, vor allem, wenn gerade eine streßreiche Zeit für das Kind ist. Versucht möglichst eine ausgleichende Umgebung zu schaffen, sicher beschäftigt ihn zu seiner körperlichen Entwicklung auch das neue Brüderli. Am besten hilft das Kind ruhig in den Arm zu nehmen, denn alles reden verstehen sie wohl im akuten Zustand nicht, nach einer Viertelstunde schläft er dann im Arm ein und Du kannst ihn beruhigt ins Bett bringen.
    Mitfühlende Grüße von Katrin (mach Mittagsschlaf mit den Kleinen …)

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