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Abgestillt

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir uns von der Stillzeit.

Leider hat es nicht gereicht um den kleinen Mann zufrieden zu stellen und die Zwiemilch-Ernährung ist ihm nicht so gut bekommen. Er ist nun 24 Wochen alt und hat damit schon 6 Wochen länger Mumi bekommen als sein großer Bruder.

Ich hoffe dass ich nun auch wieder mehr Kraft haben werde. Die letzte Zeit war ganz schön anstrengend….

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Banane

Heute gab es für den kleinen Mann den ersten Brei: zermanschte Banane.

Da wir seit ca. zwei Wochen nun schon abends eine Flasche zugeben, um seinen Hunger stillen zu können haben wir uns entschieden dieses Mal den Abendbrei als erste Mahlzeit um zustellen.

Er war begeistert! Endlich bekommt er auch etwas vom Löffel wie sein Großer Bruder. 🙂

Überstanden?

Nun wird es scheinbar wieder besser. Nach fast vier Wochen schläft das Baby zumindest nachts wieder zwischen den Trinkphasen und schreit nicht mehr wenn man ihn kurz weglegt. – Auch die Nachbarn können nun wieder schlafen. 😉

Er hat dafür einen riesen Schub getan! Unser Kleiner greift nun gezielt nach Gegenständen, kann sich den Schnuller selbst „wiederorganisieren“ -und in den Mund stecken, drückt sich in der Bauchlage fest mit den Ärmchen hoch und hält seinen Kopf schon deutlich lange. Nun hat er auch mit dem Drehen begonnen. Aus der Bauchlage auf den Rücken geht das schon immer öfter und auf die Seite ganz zuverlässig. Gelegentlich „passiert“ es ihm sogar, dass er sich auf den Bauch dreht. Irgendwie schein er es super eilig zu haben. Er ist doch erst 16 Wochen!

Da wundert einen die vier Wochen „Kriese“ nun nicht mehr wirklich, oder?

P.S. : Mit Schlaf sieht die Welt ganz anders aus! 🙂

Schlafentzug

…ist nicht ohne Grund eine Foltermethode. Nach nun mehr drei Wochen ohne Nachtschlaf (max. 3-4 Stunden) und ohne „Babypause“ (der kleine Mann geht nicht von meinem Arm, schläft eigentlich nur dort und geht auch erst ins Bett wenn ich schlafen gehe- was nicht bedeutet, dass er dann auch schläft) kann ich das mit Sicherheit sagen.

Da meine Prinzen hier auch grundsätzlich nur in schichten Schlafen bin ich langsam ziemlich abgeribbelt. Ein Besuch beim Kinderarzt führte auch nicht weiter und der Hebamme fällt auch nichts mehr ein. Er hat keinen Hunger, kein Bauchweh und ist ärztlich geprüft gesund. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass er Schmerzen hat. Nur braucht er gerade offenbar unheimlich viel Nähe. Sehr schön einerseits, anderer seits schlaucht es langsam ganz schön….

Ich komme nicht wirklich zu was, weder im Haushalt, noch dazu hier im Blog etwas zu schreiben. Ich weiß: irgendwann werde ich die Zeit vermissen als er so klein war- aber im Moment wäre ich gerne ein ganzes Stück weiter…

Wieder zurück?

Nun hatten wir Freitag ja dank Flasche etwas mehr Schlaf. Leider hat sich der Kleine am Sonntagabend „überfressen“ indem er seine Flasche (140ml) eine Stunde nach dem Stillen ganz ausgetrunken hat und damit riesiges Bauchweh bekam und ziemlich viel wieder ausgespuckt hat. Die Flasche wird also limitiert auf 100ml und erst zwei Stunden nach dem letzten Stillen gegeben. Mal sehen wie das klappt.

Nach dem wir Samstag- und Sonntagnacht um 5:00Uhr aus lauter Verzweiflung noch eine Flasche zugegeben haben scheinen wir nun wieder ohne auszukommen.

Was mir immer noch fehlt ist Schlaf! Nun fast drei Wochen ohne Schlaf sind schon ganz schön anstrengend!

Flasche?!

Auf Anraten der Hebamme versuchen wir nun mit einer neuen Strategie wieder zu mehr Schlaf zu kommen.

Seit gestern bekommt der kleine Mann abends eine Flasche mit 60ml Pre-Milch zugefüttert. Ich hoffe dass das nicht der Anfang vom Ende ist! Beim Großen war mit 18 Wochen plötzlich gar keine Milch mehr da. Dieses Mal wollte ich so gern das halbe Jahr schaffen!

Schlafenszeit

Während es mir beim Großen noch ein Greul war stehe ich /wir jetzt auf LaLeLu. Es wirkt beim Kleinen Wunder! Zwar weigert er sich seit nun schon einer Woche allein in seinem Bett zu schlafen (er hat ein Beistellbettchen neben meinem) und schläft- wenn überhaupt- nur neben Mama oder auf Mamas Arm, aber LaLeLu bringt ihn wenigstens zur Ruhe wenn er auf meinem Arm ist.

Schmerzen und Krankheit können ausgeschlossen werden, er ist einfach sofort außer sich, wenn er feststellt ich habe ihn weggelegt.

Nachdem ich für M. „Weißt du wieviel Sternlein stehen“ auswendig gelernt habe, habe ich mir für m. den Lalelu-Text rausgesucht und wurde in einem wohlbekannten Blog fündig. 🙂

Damit ich ihn nicht wieder verliere hab ich mir den Text mitgenommen (ich hoffe das war ok):

Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu,
wenn die kleinen Babys schlafen, d’rum schlaf auch du.

Lalelu, vor dem Bettchen steh’n zwei Schuh‘
und die sind genau so müde, geh’n jetzt zur Ruh‘.

Dann kommt auch der Sandmann, leis‘ tritt er ins Haus,
sucht aus seinen Träumen für dich den schönsten aus.

Lalelu, tausend Sterne schau’n uns zu,
führen uns in’s Reich der Träume, schlafe auch du.

Lalelu, schließe deine Äuglein zu,
ja, sie sind bestimmt auch müde, geh’n jetzt zur Ruh‘.

Lalelu, ich bin müde so wie du,
ich folg‘ dir ins Reich der Träume, sing‘ lalelu.

Lalelu, schließe meine Äuglein zu,
ja, sie sind wohl auch schon müde, geh’n jetzt zur Ruh‘.

Ich finde es immer wieder erstaunlich was so ein bisschen Musik alles bewirken kann.